Ich setze mich dafür ein, dass:

  • Das Projekt “Züri Citycard” vollständig realisiert wird. Es ermöglicht den sogenannten illegal Eingewanderten einen würdevolleren Alltag.
  • Das Antirassismusgesetz durchgesetzt wird. Niemand soll im Alltag unter Diskriminierung und Rassismus leiden.

Völkerwanderungen hat es schon immer gegeben. Schon in der Schule lernen wir, dass die grossen Völkerwanderungen (heute ein Ausdruck, der umstritten ist, da es sich nicht um ganze Völker handelte, sondern um Söldnerheere) der Spätantike zu grossen Umwälzungen führte. Diese Angst vor Veränderungen bestimmt den heutigen Diskurs um Migration.
Die Politik hat versagt, den Wandel der Migration vom Gastarbeiter zum sogenannten Wirtschaftsflüchtling rechtzeitig zur Kenntnis zu nehmen und in bevölkerungspolitische Konzepte umzusetzen. Die Abschottung der Schweiz durch die ständigen Reformen des Ausländergesetzes widerspiegeln die Angst vor Überfremdung. Längst sind wir schon nicht mehr Urschweizer und -schweizerinnen. Dieses Konzept der Schweizer und Schweizerinnen gilt es anzusehen, um das brisante Thema Migration nicht ideologisch zu verfälschen, sondern der Realität gerecht werden zu können. Wohin Rassenideologien führen, sahen wir im 2.Weltkrieg.
Trotz der jahrzehntelangen Verschärfung zur Einwanderung, nimmt diese kontinuierlich zu. Denn die steigende Ungleichheit, an der wir mitverantwortlich sind, treibt verarmte Bevölkerungen zur Flucht. Wir sollten die Verteilung von nationalen und globalen Ressourcen zum Wohle Aller fordern und damit den gefährlichen Rutsch in eine Zweiklassengesellschaft bekämpfen. Abschreckung und Verriegelung der Schweiz hilft den vielen tausend ertrunkenen Migranten und Migrantinnen im Mittelmeer nicht. Wir können die Augen nicht verschliessen. Migration geschieht und muss positiv geregelt werden. Wir müssen die Fluchtursachen bekämpfen, Menschenleben retten und Grundleistungen gewähren mit dem Ziel eine geordnete, sichere und reguläre Migration zu erreichen.