Mein Name ist Eticus Rozas.
Ich wurde am 19. April 1990 in Zürich geboren. Ich bin im Kreis 5 und später im Kreis 3 aufgewachsen.

Herkunft

Meine Grosseltern sind beide in den 50er-Jahren aus Deutschland in die Schweiz gekommen und meine Mutter ist hier (Wipkingen) geboren und aufgewachsen. Mein Vater ist ursprünglich aus Peru, wo sich meine Eltern kennengelernt haben. Als es um die Familiengründung ging, haben sich meine Eltern in Zürich niedergelassen wo mein Bruder und ich beide geboren sind.

Auf beiden Seiten der Familie wurde Krieg erlebt, meine Grosseltern haben beide vom 2. Weltkrieg erzählt und meine Eltern können beide vom bewaffneten Konflikt in Peru erzählen. Dies hat meine Sicht auf den Frieden bzw. Konflikte auf der Welt geprägt.

Aufgrund dieser Familiengeschichte habe ich meinen eigenen Bezug zu Migration, Asylwesen, Krieg & Integration.

Lebenslauf

Nach einer Lehre als Informatiker habe ich danach drei Jahre auf diesem Beruf gearbeitet. Anschliessend habe ich eine Weiterbildung zum Online Marketing Berater absolviert und arbeite nun in der Welt der Online Medien. Ebenfalls bin ich seit 2018 Schulbehördenmitglied im Schulkreis Letzi.

Seit dem Jahr 2017 bin ich im Vorstand der Grünen Kreis 6/10 sowie im Vorstand der Grünen Stadt Zürich.

Interessen

Meine “Grüne” Seite habe ich in einem Permakultur-Kurs gestärkt. Dabei habe ich gelernt wie die Welt in Kreisläufen funktioniert und nach welchen Prinzipien man ebensolche Kreisläufe aufbaut und nutzen kann. Die drei Grundprinzipien der Permakultur, Earth Care, People Care & Fair Share, versuche ich in meinem Leben, der Arbeit sowie in der Politik anzuwenden. In der Permakultur lernt man systemisch zu denken, ich glaube das dieses systemische Denken momentan und (vor allem) in der Politik zu kurz kommt. Zusammenhänge werden ausgeblendet und reine Symptom-Politik betrieben. Da möchte ich einen Gegenakzent setzen, Zusammenhänge aufzeigen und an Lösungen arbeiten die das System verbessern, nicht das Symptom bekämpfen.

Motivation

Seit meiner frühen Jugend interessiere ich mich für Politik und tausche mich immer stark mit meinen Freunden über politische Probleme aus. Vor einigen Jahren noch hätte ich mich aber zu den Politikverdrossenen gezählt, dies vor allem wegen des Rechtsrutsches und weil praktisch keine Abstimmung in meinem Sinne verlaufen ist. Vor zwei Jahren hat es mir jedoch (endlich) “den Nuggi useghaue”. Dies grösstenteils weil ich begann mich mit dem Klimawandel, sowie mit der wachsenden Ungleichheit auseinanderzusetzen. Seither engagiere ich mich so viel wie ich kann und möchte Verantwortung übernehmen – zum Beispiel als Kantonsrat.